Hallo zusammen,
hier ein Bericht der etwas anderen Art, ohne Fotos, aber dafür mit umso mehr umhauenden Fakten.
Was diesmal passiert ist? Jede Menge!
Es fing alles mit einem völlig harmlosen Mädelsabend an, an dessen Ende ich mich noch mit einer Freundin etwas länger zu zweit unterhielt. Im Laufe des Gesprächs stellte sich heraus, dass sie im 3. Semester von einem älteren Kommilitonen während eines Wochenendseminars fast vergewaltigt wurde, sie letzte Woche nach einem Kneipenbesuch von einem anderen Kommilitonen in eine Ecke gezerrt und begrapscht wurde, und dass sie zudem wiederholt Angebote von Ärzten bekommen hatte, doch mal abends zusammen ins Hotel zu gehen. Hatte ich erwähnt, dass beide Jungs 'ne Freundin hatten und die Ärzte zum Grossteil verheiratet waren?
Sie kennt auch einige Kommilitoninnen, die bereits eine oder mehrere Abtreibungen hinter sich haben, weil es für die Jungs halt schöner ist ohne Kondom und die Pille wird hier nicht genommen. Ich hab sie gefragt, wie das denn mit der psychischen Belastung der Betroffenen aussieht, aber das scheint kein vorherrschendes Thema zu sein. Solange man noch Student oder nicht verheiratet ist, bekommt man halt keine Kinder. Homosexuelle Medizinstudierende gibt es übrigens in Japan nicht ihrer Meinung nach.
Noch eine interessante Tatsache: sie schiebt die sexuellen Übergriffe auf ihre Oberweite. Heißt das dann, dass sich hübsche Mädels ihr Schicksal eben nicht aussuchen können? Was ist denn das für eine verqueere Gesellschaft, in der solche Theorien vorherrschen? Irgendwas läuft hier ganz gewaltig schief.
Meine Kommilitonin versuchte meinen ungläubigen Gesichtsausdruck damit zu vertreiben, dass sie meinte, es seien ja schliesslich nicht alle Männer hier so. Dann musste sie aber hinzufügen, dass sie das von dem Typen letzte Woche auch überhaupt nicht erwartet hatte, sie studieren schliesslich schon 5 Jahre zusammen und sie ist mit seiner Freundin gut befreundet. Wenn ich daran denke, dass es sich bei den betreffenden Kerlen natürlich um gebildetet Medizinstudenten handelt, die sicher auch zum Teil in der Kinderheilkunde oder Gynäkologie landen wird mir schlecht.
Was diesmal passiert ist? Jede Menge!
Es fing alles mit einem völlig harmlosen Mädelsabend an, an dessen Ende ich mich noch mit einer Freundin etwas länger zu zweit unterhielt. Im Laufe des Gesprächs stellte sich heraus, dass sie im 3. Semester von einem älteren Kommilitonen während eines Wochenendseminars fast vergewaltigt wurde, sie letzte Woche nach einem Kneipenbesuch von einem anderen Kommilitonen in eine Ecke gezerrt und begrapscht wurde, und dass sie zudem wiederholt Angebote von Ärzten bekommen hatte, doch mal abends zusammen ins Hotel zu gehen. Hatte ich erwähnt, dass beide Jungs 'ne Freundin hatten und die Ärzte zum Grossteil verheiratet waren?
Sie kennt auch einige Kommilitoninnen, die bereits eine oder mehrere Abtreibungen hinter sich haben, weil es für die Jungs halt schöner ist ohne Kondom und die Pille wird hier nicht genommen. Ich hab sie gefragt, wie das denn mit der psychischen Belastung der Betroffenen aussieht, aber das scheint kein vorherrschendes Thema zu sein. Solange man noch Student oder nicht verheiratet ist, bekommt man halt keine Kinder. Homosexuelle Medizinstudierende gibt es übrigens in Japan nicht ihrer Meinung nach.
Noch eine interessante Tatsache: sie schiebt die sexuellen Übergriffe auf ihre Oberweite. Heißt das dann, dass sich hübsche Mädels ihr Schicksal eben nicht aussuchen können? Was ist denn das für eine verqueere Gesellschaft, in der solche Theorien vorherrschen? Irgendwas läuft hier ganz gewaltig schief.
Meine Kommilitonin versuchte meinen ungläubigen Gesichtsausdruck damit zu vertreiben, dass sie meinte, es seien ja schliesslich nicht alle Männer hier so. Dann musste sie aber hinzufügen, dass sie das von dem Typen letzte Woche auch überhaupt nicht erwartet hatte, sie studieren schliesslich schon 5 Jahre zusammen und sie ist mit seiner Freundin gut befreundet. Wenn ich daran denke, dass es sich bei den betreffenden Kerlen natürlich um gebildetet Medizinstudenten handelt, die sicher auch zum Teil in der Kinderheilkunde oder Gynäkologie landen wird mir schlecht.
Die Ärzte hier sind übrigens zum größten Teil mit Krankenpflegerinnen verheiratet. Aus einem unreflektierten Impuls heraus habe ich tatsächlich gewagt zu sagen, dass mir die Ärztinnen hier leid täten, weil sie bei ihren männlichen Kollegen als studierte Frauen nicht so gut ankämen. Der eigentlich total nette Assistensarzt erläuterte mir dann ausführlich die Vorzüge einer japanischen Krankenschwester, die bei Gesprächen rund um die Arbeit eben nicht wiederspricht oder meint, irgend etwas besser zu wissen. Hallooo?!
Soviel für heute, beeindruckt,Beate
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